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Der Nachwuchs begeistert mit Offensivtischtennis

287 Teilnehmer aus Vereinen von der Nordseeküste bis zum Teutoburger Wald konnte die Turnierleitung der Sportfreunde Oesede mit Carsten Krieger und Dirk Tiemeyer sowie zahlreichen Helferinnen und Helfern zu den Bezirksmeisterschaften der Jugend und der Schüler begrüßen. Zusammen mit Eltern, Betreuern und interessierten Zuschauern sorgten sie dafür, dass die Glückauf-Sporthalle in Georgsmarienhütte-Oesede an die Grenzen ihres Fassungsvermögens stieß.

679 Spiele waren an zwei Tagen in acht verschiedenen Altersklassen abzuwickeln, bis schließlich die Bezirksmeister feststanden. Die Turniercrew des Ausrichters bewies einmal mehr ihre ausgezeichnete Organisationskompetenz und sorgte für hervorragende Spielbedingungen und einen zügigen Turnierablauf.

Nur knapp gelang es dem Kreisverband Osnabrück-Land, seine jahrelange Dominanz auf der Bezirksebene zu behaupten: Mit Gina Henschen bei den Mädchen und Linus Imbrock (Schüler C) konnte der SV Oldendorf als einziger Verein zwei Titelträger stellen. Der Wissinger Luke Schönhoff siegte in der Klasse der Schüler B und sicherte der Region Osnabrück einen weiteren Erfolg. Dass in den kleineren Vereinen im Norden des Bezirks Weser-Ems auch eine sehr gute Nachwuchsarbeit geleistet wird, bewiesen zum Beispiel der SuS Rechtsupweg und der TuS Horsten mit ihren Titelgewinnen und sehr guten Platzierungen.

Lob für Fairnessgedanke

Erfrischendes Offensivtischtennis gepaart mit bereits ausgefeilter Technik und hoher Motivation – da machte das Zuschauen Spaß und sicherte dem Nachwuchs so manchen anerkennenden Beifall. Besonderes Lob fand aber auch das durchweg sportlich faire Verhalten der jugendlichen Akteure, die selbst knifflige Situationen selbstständig lösten, so dass sich der Einsatz des Oberschiedsrichters erübrigte.

Für die Landesmeisterschaften in Helmstedt und Salzhemmendorf sehen sich die Verantwortlichen des Bezirks angesichts der in Oesede gezeigten Leistungen der Talente gut aufgestellt. Insgesamt gab es bei den Bezirksmeisterschaften einen Rückgang von 25 Spielern im Vergleich zum Vorjahr. Sorgen bereiten die großen Lücken in den Starterfeldern der weiblichen Spielklassen, die auch durch den Mehrfachstart vieler Spielerinnen an beiden Turniertagen nicht verdeckt werden konnten.

Uwe Heuer


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